Satzung


Satzung des Vereins zur Integration von Telearbeit und virtuellen Unternehmensformen.

 § 1

(Name, Sitz, Geschäftsjahr)

Der Verein trägt den Namen
"Flexworker.org e.V. - Verein zur Integration von Telearbeit und virtuellen Unternehmensformen"
Der Verein hat seinen Sitz in Hannover und wird im Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover eingetragen.
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

  § 2

(Zweck und Aufgaben)

Zweck des Vereins ist die schulische und berufliche Förderung und Bildung benachteiligter Personen in der Schule uns
am Arbeitsmarkt, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf Hilfe anderer angewiesen sind.
Zu den begünstigten Personenkreisen gehören auch diejenigen Personen, die nach den Vorgaben des Europäischen
Sozialfonds (ESF) oder einem vergleichbaren anderen Fonds der Europäischen Union (EU) sowie der begleitenden
nationalen Maßnahmen der EU-Mitglieds-staaten (einschließlich der EU assoziierten Staaten) als "begünstigt" definiert sind.
Der Verein fördert insbesondere Behinderte, anderweit nicht mobile Personen oder sonstige mit Vermittlungshemmnissen
ausgestattete Personen durch Bildungsveranstaltungen. Ziel des Vereins ist die Herstellung oder der Erhalt der Arbeitsmarktfähigkeit der Zielgruppe mittels Telelearning.
Über das Internet als Medium und eine virtuelle Firma als Lernumgebung werde durch Teletutoren betreute
Berufsausbildungen, Qualifizierungs- oder Berufsanpassungsmaßnahmen durchgeführt.
 

Der Satzungszweck wird durch Beratung, Betreuung oder vorübergehende andere geeignete Maßnahmen zum Aufbau und Erhalt der
beruflichen Qualifikation des genannten Personenkreises verwirklicht.

Der Verein lehnt sich an die Erfordernisse der freien Wirtschaft an, um den Betroffenen den Übergang in ein eigenständiges Berufsleben
zu ermöglichen.
Der Verein ist sowohl in Deutschland, als auch in anderen Ländern Europas tätig. 

§ 3

(Gemeinnützigkeit)

Durch die in § 2 genannten Aufgaben verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes
"Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die
satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins in ihrer Eigenschaft
als Mitglieder.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe
Vergütung begünstigt werden.
Der Verein kann Mitglied in anderen Vereinen werden, die regional. überregional, international oder als Dachverband gleiche oder ähnliche Zwecke verfolgt.
Der Verein ist Mitglied des Annastift e.V. , Hannover,

 § 4

(Mitgliedschaft) 

Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, sofern sie die Ziele des Vereins unterstützen wollen. 
Die Teilnahme an Veranstaltungen des Vereins setzt aber keine Mitgliedschaft voraus. 

Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern aufgrund eines
schriftlichen Antrages mit einfacher Mehrheit.
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung
der juristischen Person.

Der Austritt aus dem Verein erfolgt schriftlich durch eingeschriebenen Brief an den Vorstand.
Er ist zum
Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 6 Wochen möglich.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Die Entscheidung ist dem Betroffenen mit einer
Einspruchsfrist von 14 Tage zuzustellen. Für den Fall des Einspruchs trifft die endgültige Entscheidung die nächste
einberufene Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit. Der Ausschluss während eines Kalenderjahres berührt nicht
die Pflicht zur Zahlung des verbleibenden restlichen Jahresbeitrags.

 § 5

(Mitgliedsbeiträge)

Über die Höhe der Mitgliedsbeiträge (Jahresbeitrag) entscheidet die Mitgliederversammlung.
Auf Antrag beim Vorstand kann der Beitrag ermäßigt oder erlassen werden.

 § 6

Organe 

Organe des Vereins sind:

 a)       Mitgliederversammlung

b)       Der Vorstand

 § 7

(Mitgliederversammlung)

Die Mitgliederversammlung beschließt über

1. Wahl des Vorstandes

2. Entlastung des Vorstandes

3. Festsetzung der Höhe der Aufnahme- und Jahresbeiträge

4. Satzungsänderungen

5. Auflösung des Vereins

6. sonstige Angelegenheiten, die durch den Vorstand der Mitgliederversammlung unterbreitet werden.


(a) Die Mitgliederversammlung tritt auf schriftliche Einladung des Vorstandes mindestens einmal jährlich zusammen. Sie sollte
     innerhalb der ersten sechs Monate eines Kalenderjahres stattfinden. Die Einladung erfolgt mindestens 15 Werktage vor dem
     Termin und unter Beifügung der Tagesordnung. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß
     einberufen worden ist und mindestens 25 v. H. der Mitglieder anwesend sind.

 (b) Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden nach Bedarf durch den Vorstand einberufen. Der Vorstand ist zur Einberufung
     einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens 25% der stimmberechtigten Mitglieder die
     Einberufung schriftlich unter Angabe einer Tagesordnung beim Vorstand beantragen. Für die außerordentliche
     Mitgliederversammlung gelten die vorgenanten Abschnitte entsprechend.

 (c) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit Ausnahme der in Abschnitt d) genannten Beschlüsse mit einfacher
     Stimmenmehrheit gefasst. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung wird ein Protokoll angefertigt, das vom Schriftführer
     und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.

 (d) Der Mitgliederversammlung obliegt die Entscheidung für Geschäfte über Grundstücke oder grundstücksgleiche Rechte, über die
      Gründung oder Beteiligung an Privatrechtssubjekten, die Bestellung von Geschäftsführern oder Prokuristen für solche
      Privatrechtssubjekte, die Vergabe von Budget‑Mitteln an diese, sowie alle sonstigen Geschäfte, deren Bedeutung erheblich
      über die sonstige Vereinsgeschäftsführung hinausgehen. Die Änderung der Satzung sowie die Auflösung des Vereins kann nur
      mit einer Mehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder und auch nur dann beschlossen werden, wenn zu diesem
      Tagesordnungspunkt ausdrücklich eingeladen worden ist.

  § 8

(Vorstand)

Alle 5 Jahre werden Vorstandswahlen abgehalten. Die Vorstandsmitglieder werden einzeln für das jeweilige Amt von der
erschienenen Mitgliederversammlung in geheimer Wahl gewählt. Eine Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern  ist möglich.
Bis zur Wahl eines neuen Vorstandes bleibt der alte Vorstand im Amt.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:

Erste Vorsitzende, stellvertretender Vorsitzende, Schriftführerin

Der Vorstand bleibt jeweils so lange im Amt, bis er ordnungsgemäß neu- oder wiederbestellt worden ist. Scheidet ein
Vorstandsmitglied aus, so ist auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung eine Ersatzwahl durchzuführen.
Die Amtsdauer des Zugewählten endet mit der der übrigen Vorstandsmitglieder.

Scheiden Vorsitzender oder Stellvertreter aus, ohne dass sie die Geschäfte bis zur ordnungsgemäßen Neuwahl weiterführen können,
so ist  vom restlichen Vorstand gemäß den Satzungsbestimmungen unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.

Bis zur Bestellung eines Geschäftsführers werden alle Kassengeschäfte des Vereins in Personalunion durch den Schriftführer
wahrgenommen.
Jeweils 2 Vorstandsmitglieder sind gemeinschaftlich vertretungsberechtigt.
Zur Beschlussfähigkeit des Vorstandes bedarf es der Anwesenheit von mindestens 2 Vorstandsmitgliedern.

Der Vorstand beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. 
Der Vorstand führt  die Geschäfte des Vereins.

Er kann die Abwicklung der laufenden Geschäfte einem Geschäftsführer übertragen. Der Vorstand kann sich weiterer Hilfskräfte bedienen.
Der Vorstand ist der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig.

Jährlich wird auf der Mitgliederversammlung zur Entlastung des Vorstandes ein Rechenschaftsbericht gegeben.
Hierbei ist der Jahresabschluss vorzulegen, der zuvor von einer unabhängigen Prüfstelle geprüft worden ist.
Über jede Sitzung des Vorstandes ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Vorsitzenden und dem
Schriftführer zu unterzeichnen ist.

Der Vorstand oder ein Vorstandsmitglied kann von 2/3 der erschienenen Mitglieder abgewählt werden

§ 9

(Auflösung)

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen dem
St. Annastift Hannover  zu, das es unmittelbar und ausschließlich zu gemeinnützigen Zwecken zu verwenden hat.
Die vorliegende geänderte Satzung (§2) ist in der Mitgliederversammlung vom 07.Januar 2005 beschlossen worden
und mit dem gleichen Tag in Kraft getreten.